Arthrose

Gelenkserkrankung

Schmerz, Bewegungseinschränkung und Schwellung sind die Kardinalsymptome einer aktivierten Arthrose. Dauerhafte unterschwellige Entzündungen begünstigen das Fortschreiten. Weitere Einschränkungen treten durch reduzierte Muskelkraft und generell verringerte körperliche Aktivität auf, welche wiederum die Enstehung sogenannter nicht übertragbarer Krankheiten (z. B. Herz-Kreislauferkrankungen, wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit) begünstigen1,2,3.

Am häufigsten betroffen sind Finger-, Hüft- und Kniegelenke. Personen über 50 Jahre, Frauen häufiger als Männer und Personen mit Dickleibigkeit gehören zur Rsikogruppe1.

Interessant ist die nicht eindeutige Verbindung von Auffälligkeiten im Röntgen- und Kernspinbild und Symptomen. So empfehlen mehrere Leitlinien zur Diagnose einer Arthrose kein bildgebendes Verfahren 3,4,5.

Die empfohlene Therapie zur Bewältigung der Erkrankung – es gibt keine Heilung – basiert vor allem auf personenzentrierten Selbstmanagementstrategien. Dazu gehören vor allem an individuellen Zielen orientierte aktive Übungsprogramme und Gewichtsreduktion3,4,5.

 

1 Bijlsma, J. W., Berenbaum, F., & Lafeber, F. P. (2011). Osteoarthritis: an update with relevance for clinical practice.     The Lancet, 377 (9783), 2115-2126.
2 Hunter, D. J., & Bierma-Zeinstra, S. (2019). Seminar Osteoarthritis.
3 Bennell, K. L., Wrigley, T. V., Hunt, M. A., Lim, B. W., & Hinman, R. S. (2013). Update on the role of muscle in the  genesis and management of knee osteoarthritis. Rheumatic Disease Clinics, 39 (1), 145-176.
4 Royal Australian College of General Practitioners. (2018). Guideline for the Management of Knee and Hip Osteoarthritis.
5 National, C. G. C. U. (2014). Osteoarthritis: care and management in adults.

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