Schleimbeutelentzündung

Eine Schleimbeutelentzündung - auch Bursitis genannt -  ist eine meist schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels, die aufgrund von Infekten, Verletzungen oder ständiger Reizung entstehen kann. Durch das darauffolgende Anschwellen des Schleimbeutels, kommt es zu teilweise starken Schmerzen und das jeweilige Gelenk wird in seiner Bewegung negativ beeinflusst. Man unterscheidet zwischen einer akuten und einer chronischen Schleimbeutelenzündung. Während eine aktute Entzündung - begleitend mit starken Schmerzen - plötzlich auftritt, hält eine chronische Schleimbeutelentzündung längere Zeit an oder tritt immer wieder auf.

Wird eine überlastungsbedingte Schleimbeutelenzündung frühzeitig erkannt, genügt möglicherweise, das jeweilige Gelenk für einige Tage ruhig zu stellen. Darüber hinaus können schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, häufig in Form von Injektionen/Spritzen, notwendig und sehr wirkungsvoll sein.

Bei chronischen Schleimbeutelentzündungen sind physiotherapeutische Maßnahmen die Grundlage für eine Rückkehr zur gewohnten Belastbarkeit. Eine schrittweise Herangehensweise mit gezielten Übungen und unter stetiger Kontrolle der Schmerzreaktion kann eine vielversprechend sein.

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