Morbus Perthes

Bei Morbus Perthes (Hüftkopfnekrose) handelt es sich um eine im Kindesalter auftretende Erkrankung des Hüftgelenkes, die aufgrund einer Durchblutungsstörung des Hüftkopfs verursacht wird. Dabei führt die Durchblutungsstörung zum Absterben von Knochengewebe im Hüftkopf.

Häufige Symptomatik bei einer Morbus Perthes ist ein humpelndes Gangbild, das meist mit Schmerzen im Hüftgelenk, Oberschenkel und Kniegelenk begleitet wird. Der Verlauf einer Morbus Perthes Erkrankung ist immer individuell und benötigt jeweils eine spezifische Behandlung. Allerdings durchleben Patienten grundsätzlich einige Stadien:

 

  • Initialstadium: Verdichtung des Hüftkopfkerns und Erweiterung des Gelenkspalts
  • Kondensationsstadium: Verdichtung der Knochensubstanz
  • Fragmentationsstadium: Hüftkopfzerfall
  • Reparationsstadium: Wiederaufbau des Hüftkopfs
  • Ausheilungsstadium: eventuelles Vorliegen einer Deformierung des Hüftkopfes während der Ausheilung

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