Vojta

Vojta ist eine Therapiekonzept, das z.B. bei Beeinträchtigungen des zentralen Nervensystems und des Haltungs- und Bewegungsapparates herangezogen wird. Da im Säuglingsalter das zentrale Nervensystem um einiges "formbarer" ist als im Erwachsenenalter, kann die Vojta-Therapie bereits ab dem dritten Lebensmonat angewandt werden.

Dabei werden bestimmte Körperbereiche des Säuglings mit gezieltem Druck des Therapeuten behandelt, während das Baby auf dem Bauch, Rücken oder Seitenlage liegt. Aufgrund des jeweiligen Drucks entsteht ein Reiz, der Bewegungsbereiche aktiviert und zu einer Anregung des Gehirns führt. Dem Säugling wird dadurch vermittelt, dass angeborene "Bewegungstechniken" mobilisiert werden können - grundsätzlich sind die Nervenbahnen von Geburt an vorhanden, sind jedoch häufig in ihrer Funktion / Leitfähigkeit eingeschränkt.

Des Weiteren kann man die Vojta Therapie einsetzen bei:

  • vegetativen Dysfunktionen, wie z.B. Störungen des Schlafrhythmus, der Darm- oder Blasenfunktion, der Atmung und Durchblutung und
  • im Gesichtsbereich, wie z.B. Schluck- und Sprechbeschwerden und eingeschränkten Augenbewegungen

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